prism Instrument - Platte mit farbigen, runden Magneten

Suizidalitäts-Assessment

"In Krisensituationen eine Suizidalität festzustellen, ist heikel. Mit PRISM steht mir eine validierte Entscheidungshilfe zur Verfügung, die dem Patienten zusätzlich erste Perspektiven vermitteln kann."

Dank PRISM lassen sich Problemstellungen einfach und klar kommunizieren und so schnell und zielführend lösen.
PRISM istsehr einfach: Der PRISM Therapeut oder Befrager arbeitet mit einer validierten Fragemethodik und stellt dem Patienten oder Befragten eine weisse Platte und verschiedene farbige Scheiben zur Verfügung. Der Patient oder Klient visualisert seine Antworten, indem er die Scheiben auf der weissen Platte platziert, verschiebt und neu platziert und sein Handeln kommentiert.

PRISM basiert auf den Erkenntnissen moderner Gehirnforschung, Psychologie und Verhaltensforschung.

PRISM S für die systematische Suizidalitätserfassung bei LUPS

Regional vernetzte Verantwortung zur Reduktion von Suiziden

Für die Förderrunde 2020 von Gesundheitsförderung Schweiz hat die lups Luzerner Psychiatrie in Zusammenarbeit mit prismium GmbH (PRISM) und Pro Mente Sana eine Projektskizze  eingereicht.

Die Reduzierung von Suiziden und (Re)Hospitalisationen soll durch vier zentrale Massnahmen (gemäss BAG) in vier Jahren erreicht werden.

Das Konsortium setzt diese Massnahmen in Teilprojekten um und bindet die Zielgruppen Betroffene, Angehörige und interprofessionelle Fachleute in die Umsetzung über die gesamte Versorgungskette mit ein.
Die visuelle Selbsteinschätzung mit PRISM-S verbessert die offene Verständigung über Suizidalität. Die App-basierte, systematische Anwendung dieser Einschätzungsmethode sichert den reibungslosen Informationsfluss zwischen allen Beteiligten und verhindert Behandlungsredundanzen.

Das Selbstmanagement von Betroffenen und Angehörigen fördert der Kurs „Erste-Hilfe-Gespräche bei Suizid“ von Pro Mente Sana, um Warnzeichen zu erkennen und Betroffene zu unterstützen. Für Betroffene wird ein digitaler Sicherheitsplan entwickelt.

Am 17. April 2020 entscheidet Gesundheitsförderung Schweiz über die Weiterbearbeitung.